23880318 – Katastrophale Zustände in Flüchtlingslagern

Föderationslager für romulanische Flüchtlinge sind überfüllt, warnen Wissenschaftler den Föderationsrat. Die Behörden vor Ort scheinen überfordert eine drohende humanitäre Katastrophe abzuwenden, aber es gibt Hoffnung.

Flüchtlingslager auf Acamar

Flüchtlingslager 5 auf Acamar (Quelle: Adan Miller, FNS)

POLITIK / SICHERHEIT

Von: Boran Jerrod

Föderationslager für romulanische Flüchtlinge sind überfüllt, warnen Wissenschaftler den Föderationsrat. Die Behörden vor Ort scheinen überfordert eine drohende humanitäre Katastrophe abzuwenden, aber es gibt Hoffnung.

Acamar Ein Hilferuf der Flüchtlinkgskolonie auf Theta Eridiani (Acamar) erreichte gestern das Föderationshauptquartier. Ersten Schätzungen der Science Division sind bereits 7 der 9 Flüchtlingscamps im Acamar System überfüllt. Auch in weiteren Systemen an der Neutralen Zone mehren sich Berichte über unhaltbare Zustände. Versorgungs- und Verteilungsprobleme scheinen die Lagerleitungen an die Grenzen der Belastbarkeit zu bringen.

Mangel an der Tagesordnung

Der geringe Platz für die Flüchtlinge ist nicht das größte Problem, es fehlt an Allem. Wie Dr. Alex Felani von der Science Division berichtet, sind bei fast allen Lagern die Filteranlagen der Wasserversorgung zusammengebrochen, zwar gibt es erste Lösungsansätze, die die Crew der USS Tereshkova entwickelt hat, aber die Versorgung mit den notwendigen Ersatzteilen stockt. Desweiteren fehlen grundlegende Versorgungsgüter und für Romulaner verträgliche Lebensmittel.

Dr. Felani macht Hoffnung, dass eine Katastrophe noch abgewendet werden kann. Seiner Meinung nach wurden bisher nicht zu wenig Versorgungsgüter an die Lager geliefert. Vielmehr sei eine fehlerhafte Verteilung Grund für viele der dokumentierten Mängel. So müssten sich jetzt die Anstrengungen darauf konzentrieren, eine Umverteilung bedarfsdeckend vorzunehmen.

Unbehandelte Traumata bedrohen den Frieden

Melisa D’deran, die Assistentin von Dr. Felani weist auf ein weiteres Problem hin. Die Flüchtlinge haben derzeit keinen, oder nur sehr begrenzten Zugang zu medizinischer und psychologischer Behandlung. Das müsse sich schnellstmöglich ändern, bevor die Traumata der Betroffenen nicht mehr aufgearbeitet werden können. Gefährlich sei auch die Untätigkeit, zu der die Flüchtlinge gezwungen sein.

Eine Vorübergehende Lösung könnte eine Einbindung der Flüchtlinge in den Lagerbetrieb sein. Eine Beschäftigung bei der internen Versorgung könnte einerseits vor Langeweile schützen, auf der anderen Seite gäbe sie den Flüchtlingen eine Möglichkeit sich abzulenken und etwas sinnvolles zu tun. Ohnehin sind die besten Experten für die Bedürfnisse der romulanischen Flüchtlinge, Romulaner selbst.