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Schiffe mit dem Namen Columbia |

Das erste Schiff das diesen Namen trug war die Columbia
Rediviva, eine 94 Tonnen Sloop, die später einfach als die Columbia bezeichnet
wurde. 1787 in Plymouth, Massachusetts gebaut, wurde sie nach Christoph
Columbus benannt (Columbia rediviva bedeutet wörtlich übersetzt
Columbus revived). Die Columbia wurde im Auftrag Bostoner Geschäftsleute
unter dem Kommando von Captain John Kendrick entsandt um an der Amerikanischen
Nordwestküste Handel mit Fellen zu treiben. 1789 übernahm Captain
Robert Gray das Kommando und umrundete mit der Columbia den Erdball – als
erstes Amerikanisches Schiff überhaupt. 1790 kehrte sie nach Bosten
zurück um 1791 wieder zur Nordwestküste aufzubrechen. Am 11.05.1792
entdeckte Robert Gray den Fluss Columbia, den er nach seinem Schiff benannte
und für die Vereinigten Staaten von Amerika in Besitz nahm. 1793
kehrte er mit der Columbia nach Bosten zurück. Das weitere Schicksal
des Schiffes ist nicht näher bekannt. |

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Die zweite Columbia war das Amerikanische Piratenschiff Curlew, das im
Jahr 1813 vom britischen Kriegschiff HMS Acasta vor Sable Island gekapert
und später in HMS Columbia umbenannt wurde. Sie war eine Sloop-of-War
mit 18 Kanonen. Unter dem Kommando von Lieutenant H. D. Chads wurde die
Columbia ab 1814 bei den Ostindischen Inseln eingesetzt. 1816 wurde sie
außer Dienst gestellt und im Jahr 1820 verkauft. Ihr weiteres Schicksal
ist unklar.
Eine Segelfregatte der United States Navy mit 44 Kanonen die USS Columbia
heißen sollte, wurde im Washington Navy Yard gebaut, aber im Jahr
1814 vor ihrer Fertigstellung verbrannt um zu verhindern dass der Rumpf
den Engländern in die Hände fiel. |
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Das dritte Schiff das den Namen Columbia trug war die 50 Kanonen Segelfregatte
USS Columbia der United States Navy, die im Washington Navel Yard gebaut
und am 09.05.1836 in Dienst gestellt wurde. Unter dem Kommando von Lieutenant
George A. Magruder umrundete sie das Kap der guten Hoffnung und wurde
in den Ostindischen Inseln von Commodore Georg C. Read als Flaggschiff
eingesetzt. Sie kehrte über das Kap Horn in die Vereinigten Staaten
zurück und wurde damit das erste Schiff der Amerikanischen Navy
das den Erdball umrundete. Von 1842 bis 1847 wurde die Columbia vor der
Küste Brasiliens und im Mittelmeer, teilweise in der Rolle eines
Flaggschiffs, eingesetzt. 1847 wurde sie in Norfolk stationiert und diente
von 1853 bis 1855 als Flaggschiff der Home Squadron. Als das Norfolk
Navy Yard am 21.04. 1861 während des Bürgerkriegs von den Konföderierten
eingenommen wurde, verbrannten die Unionstruppen das Schiff um zu verhindern
das es dem Feind in die Hände fallen konnte. |

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Die vierte Columbia war ein Schraubendampfer der Konföderierten Navy,
der am 03.08.1862 während einer Blockade vor der Küste Floridas
gekapert wurde. Das Schiff wurde im New York Navy Yard umgerüstet
und im Dezember 1862 als USS Columbia unter dem Kommando von Lieutenant
J. P. Couthouy unter der Flagge der Union in Dienst gestellt. Die Columbia
wurde zur North Atlantic Blockading Squadron abkommandiert und lief am
14.01.1863 vor Wilmington, North Carolina auf Grund und sank. Die Besatzung
geriet in die Gefangenschaft der Konföderierten. |
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Die fünfte Columbia war ein Ironclad der Konföderierten Navy,
das in Charleston, South Carolina gebaut und Ende des Jahres 1864 als CSS
Columbia in Dienst gestellt wurde. Als die Unionstruppen Charleston zu
Beginn des Jahres 1865 angriffen, wurde die Columbia zur Verteidigung der
Stadt eingesetzt. Am 12.01.1865 lief sie in der Nähe von Fort Moultrie
auf das Wrack eines gesunkenen Schiffes auf und wurde schwer beschädigt.
Sie fiel bei der Einnahme von Charleston der Union in die Hände. Am
26.04.1865 wurde sie geborgen und von der USS Vanderbilt nach Hampton Roads,
Virginia geschleppt, wo sie am 25.05.1865 eintraf und zur Durchführung
der notwendigen Reparaturen ins Trockendock gelegt wurde. Diese wurden
allerdings nie beendet und das Schiff wurde stillgelegt bis die Hülle
am 10.10.1867 zur Verschrottung verkauft wurde. |

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Die sechste Columbia war der Kreuzer USS Columbia (C-12) der United States
Navy, der von William Cramp & Sons Ship & Engine Building Company
in Philadelphia, Pennsylvania gebaut und am 23.04.1894 unter dem Kommando
von Captain G. W. Sumner in Dienst gestellt wurde. Die Columbia war das
erste Schiff seiner Klasse, das zweite Schiff der „Columbia-Klasse“ war
der Kreuzer USS Minneapolis (C-13). Die Columbia wurde zur North Atlantic
Squadron abkommandiert und kreuzte vom 30.07.1894 bis zum 05.01.1895
in der Karibik. Im Sommer 1895 besuchte sie Europa und repräsentierte
die Vereinigten Staaten bei der feierlichen Eröffnung des deutschen
Nord-Ostsee Kanals im Juni. Bis zum 13.05.1897 operierte sie im Westlichen
Atlantik, dann wurde die Columbia im Philadelphia Navy Yard eingemottet
und der Reserve überstellt. Am 15.03.1898 wurde sie für den
Spanisch-Amerikanischen Krieg wieder in Dienst gestellt und zur Patrouille
der Amerikanischen Westküste sowie zur Konvoieskorte eingesetzt
und half bei der Einnahme Puerto Ricos im August 1898. Am 31.03.1899 überstellte
man sie wieder der Reserve. Am 31.08.1902 wurde die Columbia wieder in
Dienst gestellt und in der North Atlantic Training Squadron als Schulschiff
eingesetzt, bis sie am 03.05.1907 wieder außer Dienst gestellt
und erneut eingemottet wurde. Am 22.06.1915 wurde sie als Flaggschiff
der U-Boot Flotte wieder in Dienst gestellt und zur Inspektion der U-Boot
Basen der Navy eingesetzt. Am 19.04.1917 wurde sie als Flaggschiff der
Squadron 5 der Patrol Force abkommandiert und im Juli 1917 zur Cruiser
Force überstellt um als Konvoieskorte eingesetzt zu werden. Über
das Jahr 1918 hinweg eskortierte sie fünf Konvois die Teile der
Amerikanischen Expeditionsstreitkräfte nach Frankreich transportierten
erfolgreich über den Atlantik. Am 07.01.1919 wurde die Columbia
das Flaggschiff der Squadron 2, Destroyer Force, und operierte entlang
der Westküste und der Karibischen Inseln. Am 17.07.1920 reklassifizierte
man sie als CA-16 und stellte sie am 29.06.1921 endgültig außer
Dienst, um ein letztes Mal im Philadelphia Navy Yard eingemottet zu werden.
Am 17.11.1921 wurde sie in USS Old Columbia unbenannt und am 26.01.1922
zur Verschrottung verkauft. |

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Die siebte Schiff das den Namen Columbia trug war ein Truppentransporter der United States Navy namens USS Great Northern, der im Jahr 1921 in USS Columbia (AG-9) unbenannt und im Jahr 1922 außer Dienst gestellt wurde. |
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Die achte Columbia hieß ursprünglich USS Haraden (DD-183) und
war ein Zerstörer der Wickes-Klasse der United States Navy, der von
der Newport News Shipbuilding and Dry Dock Company in Newport News, Virginia
gebaut und am 04.07.1918 unter dem Kommando von Lieutenant Commander R.
H. Booth in Dienst gestellt wurde. Am 08.01.1941 wurde die USS Haraden
als einer von fünfzig Zerstörern der United States Navy im Austausch
gegen dringend benötigte Stützpunkte an das United Kingdom übergeben.
Sie wurde an die Canadian Royal Navy transferiert, wo sie in HMCS Columbia
(I-49) umbenannt, überholt und für den Konvoidienst im Atlantik
abkommandiert wurde. Ihr erster großer Einsatz begann am 15.10.1941,
als sie dabei half Konvoi SC-8 gegen massive Angriffe deutscher U-Boote
zu verteidigen. Trotz ihres heldenhaften Einsatzes konnten die Deutschen
neun Handelschiffe versenken bevor der Konvoi England erreichte. Nach dem
Kriegseintritt der Vereinigten Staaten eskortierte sie Konvois von New
York City nach St. Johns auf Neunfundland, der ersten Etappe der Reise über
den Atlantik. Am 25.02.1944 fuhr sie in schwerer See vor der Küste
Neufundlands auf ein Riff und erlitt dabei schwere Schäden. Die Columbia
wurde niemals vollständig repariert und diente als Treibstoff und
Munitionslager im Hafen von Nova Scotia, bis sie im August 1945 verschrottet
wurde. |

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Die neunte Columbia war ein Leichter Kreuzer der Cleveland-Klasse der United
States Navy, der von der New York Shipbuilding Corporation in Camden,
New York gebaut und am 29.07.1942 als USS Columbia (CL-56) unter dem
Kommando von Captain W. A. Heard in Dienst gestellt wurde. Die Columbia
brach unverzüglich in den Pazifik auf und erreichte am 10.12.1942
die Hebriden, von wo aus sie die Gefechte um die Pazifikinsel Guadalcanal
unterstützte. Am 29.01.1943 geriet ihre Kampfgruppe während
sie Nachschubtransporter nach Guadalcanal eskortierte vor Rennell Island
unter schweren Beschuss durch Japanische Flugzeuge, die nur durch die
Unterstützung Amerikanischer Abfangjäger zurückgeschlagen
werden konnten. Die Columbia erzielte während der Schlacht drei
Abschüsse. Am 01.02.1943 wurde sie in Efate stationiert und patrouillierte
von dort aus die Salomonen. Am 11. und 12.07.1943 bombardierte sie die
Insel Munda und setzte dann ihre Patrouillenmission fort, bevor sie am
05.09.1943 nach Sydney aufbrach um dort Wartungsarbeiten durchführen
zu lassen. Am 24.09.1943 schloss sie sich wieder ihrer Division an. Als
am 01.10.1943 der Angriff auf die Insel Bougainville begann, unterstützte
die Columbia die landenden Marinesoldaten mit ihren Geschützen.
In der Nacht des 02.10.1943 gelang es ihrer Division eine Japanische
Kampfgruppe abzufangen die versuchte die vor Bougainville liegenden Transporter
anzugreifen. In dem als Schlacht in der Empress Augusta Bay bekannten
Seegefecht versenkten die USS Columbia und die anderen Schiffe ihrer
Division nach hartem Kampf einen feindlichen Kreuzer und einen Zerstörer
und schlugen die restlichen japanischen Schiffe in die Flucht. Danach
setzte sie ihre Unterstützung der Landeoperation bis zum Dezember
1943 fort. Nach Manövern im Januar 1944 unterstützte die USS
Columbia den Vorstoß auf Nissan vom 13. bis 18.02.1944 und den
Angriff auf Emirau Island vom 17. bis 23.03.1944. Am 04.04.1944 brach
sie nach San Francisco auf um dort Wartungsarbeiten durchführen
zu lassen. Sie kehrte am 24.08.1944 zu den Salomonen zurück. Nach
der Unterstützung des Angriffs auf die Insel Peleliu brach sie am
06.10.1944 zum Leyte Golf auf um als Geleitschutz für die Streitkräfte
zu fungieren welche die Inseln am Eingang des Golfs einnehmen sollten.
Diese Inseln wurden mit Unterstützung der Columbia am 17.10.1944
eingenommen, der Hauptangriff erfolgte drei Tage später. Während
die Landungsoperation andauerte versuchte die Japanische Flotte die Amerikanischen
Einheiten aus dem Leyte Golf zu vertreiben. In der Nacht des 24.10.1944
kam es zur Entscheidenden Schlacht. Dabei gelang es den Amerikanischen
Schlachtschiffe und Kreuzern, darunter die Columbia, mit einem klassischen
Manöver das T der Japanischen Formation zu kreuzen und dabei das
Schlachtschiff Yamashiro zu versenken sowie den Rest der japanischen
Flotte so schwer zu beschädigen das sie zum Rückzug gezwungen
wurde. Die Position des Amerikanischen Kampfverbands war dabei so günstig,
das bis auf einen Zerstörer kein Schiff einen feindlichen Treffer
erhielt. Gegen Morgengrauen verfolgte die Columbia den Zerstörer
Asagumo und versenkte ihn. Nachdem sie im November in Manus Nachschub
aufgenommen hatte, kehrte sie in den Leyte Golf zurück und schützte
dort Nachschubkonvois vor feindlichen Luftangriffen. Am 14.12.1944 verloren
vier Seeleute der Columbia durch eine Geschützfehlfunktion bei der
Abwehr eines Luftangriffs ihr Leben, während der Kreuzer die Invasion
der Insel Mindoro unterstützte. Am 01.01.1945 brach die Columbia
zur Unterstützung der Landeoperationen im Golf von Lingayen auf
und begann 06.01.1945 mit der Bombardierung der Landezone. Noch am selben
Tag wurde sie von Japanischen Kamikazefliegern angegriffen und dabei
schwer getroffen. Das Flugzeug durchschlug zwei Decks, die darauf folgende
Explosion tötete 13 Seeleute, verwundete 44 und machte die Heckgeschütztürme
unbrauchbar. An Bord brach Feuer aus. Dennoch gelang es den Schadenskontrollteams
durch Flutung zweier Magazine weitere Explosionen zu verhindern und die
Columbia kampfbereit zu halten damit sie den Beschuss der Landezone mit
den verbleibenden Geschütztürmen fortsetzten konnte. Am Morgen
des 09.01.1944, die Invasion hatte gerade begonnen, wurde sie erneut
von Kamikazeflugzeugen angegriffen. Da sie zu diesem Zeitpunkt von Landungsbooten
umgeben war, konnte sie nur schwer manövrieren und hatte so keine
Chance den Angriffen auszuweichen. Sie erhielt einen Volltreffer, der
24 Todesopfer forderte und weitere 97 Seeleute verwundete. Obwohl die
Besatzung der Columbia damit drastisch reduziert war, gelang es ihr unter
heldenhaftem Einsatz das Feuer zu löschen, die Gefechtsschäden
notdürftig zu reparieren und den Beschuss der Landezone fortzusetzen.
Trotz dem sie schwer angeschlagen war, eskortierte sie nach Einbruch
der Dunkelheit einen Verband entladener Transportschiffe aus dem Kampfgebiet.
Die Besatzung die Columbia wurde für ihre Leistungen während
dieser Operation mit der Navy Unit Commendation ausgezeichnet. Nach dem
Notreparaturen durchgeführt worden waren kehrte sie an die Westküste
zurück, wo sie vollständig instand gesetzt wurde, um sich am
16.06.1945 wieder im Leyte Golf zurück zu melden. Drei Tage später
brach sie nach Balikpapan auf, um die Minenräumoperation zu schützen
die der Invasion der Insel am 01.07.1945 vorausging, während der
sie schließlich die landenden Australischen Truppen mit ihren Geschützen
unterstützte. Im Anschluss an die Operation wurde sie ins Südchinesische
Meer abkommandiert, um dort gegen Japanischen Schiffsverkehr vorzugehen.
Gegen Ende des Krieges wurde sie hauptsächlich zum Transport von
Personal der United States Army eingesetzt und machte sich schließlich
am 31.10.1945 auf den Heimweg. Am 05.12.1945 erreichte sie das Philadelphia
Navy Yard, wo sie überholt und bis zum 01.07.1946 als Schulschiff
eingesetzt wurde. Am 30.11.1946 wurde die Columbia außer Dienst
gestellt und bis zum 18.02.1959 eingemottet, wo sie schließlich
zur Verschrottung verkauft wurde. |

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Die zehnte Columbia war ein Eskorten Zerstörer der Restigouche-Klasse
der Canadian Royal Navy. Die HMCS Columbia (DDE-260) wurde im Jahr 1959
gebaut aber niemals vollständig fertig gestellt. Sie verließ nie
den Hafen und wurde bis zum Jahr 1974 als Schulschiff eingesetzt, als sie
schließlich ausgeschlachtet und verschrottet wurde. |

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Die elfte Columbia war das erste Space Shuttle der Orbitalflotte der NASA.
Benannt wurde sie nach Robert Gray’s Columbia Rediviva und trug
die NASA Orbiter Vehicle Designation OV-102. Der Bau des Shuttles wurde
im Jahr 1975 in Palmdale, California begonnen, es wurde im Frühjahr
1979 fertig gestellt und traf am 25.03.1979 am John F. Kennedy Space
Center ein, wo es für den ersten Start vorbereitet wurde. Dieser
erfolgte am 12.04.1981 unter dem Kommando von John Young, einem Veteranen
der früheren Apollo Missionen. Die Columbia kehrte am 14.04.1981
erfolgreich auf die Erdoberfläche zurück, nach dem sie die
Erde 36 Mal umrundet hatte. Von November 1981 bis zum März 2001
flog sie weitere 26 erfolgreiche Einsätze, während denen sie
acht Satteliten in die Umlaufbahn brachte, die Erde 4809 Mal umrundete
und dabei insgesamt 201497772 Kilometer zurück legte. Insgesamt
verbrachte sie 300,47 Tage im Weltraum. Am 16.01.2003 startete die Columbia
zum achtundzwanzigsten Mal unter dem Kommando von Rick Husband vom Kennedy
Space Center aus in den Erdorbit. Nach einer 16 Tage andauernden Wissenschaftlichen
Mission führte die Columbia am 01.02.2003 den Wiedereintritt in
die Erdatmosphäre durch um zum Kennedy Space Center zurückzukehren.
63 Meilen über Texas, nur Minuten vor der Landung, brach die Columbia
auseinander und verglühte. Alle sieben Besatzungsmitglieder fanden
dabei den Tod. Die Spezialisten der NASA fanden später heraus das
die Ursache des Unglücks ein winziges Loch in einer der Tragflächen
der Columbia gewesen war, durch das superheiße Gase ins innere
des Flügels gelangten und dessen Struktur zerstörten, was zum
Auseinanderbrechen des Rumpfes führte. |

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Die zwölfte Columbia war ein Jagd U-Boot der Los Angeles-Klasse der
United States Navy, das von der Electric Boat Division of General Dynamics
Corporation in Groton, Connecticut gebaut und am 09.10.1995 als USS Columbia
(SSN-771) unter dem Kommando von Commander Dale Govan in Dienst gestellt
wurde. Die USS Columbia wurde zur Pazifikflotte abkommandiert und in Pearl
Harbor stationiert. Trotz mehrfacher Modernisierung und Umrüstung
wurde das U-Boot schließlich am 14.09.2032 außer Dienst gestellt
und in Norfolk eingemottet. Als im Mitte 2053 der dritte Weltkrieg begann,
wurde die Columbia im Eilverfahren seetüchtig gemacht und am 05.06.2053
unter dem Kommando von Lieutenant Commander James L. Trent wieder in Dienst
gestellt. Sie erhielt den Auftrag vor Japan kreuzende Raketen U-Boote der
Asiatischen Allianz aufzuspüren und zu versenken. Am 12.06.2053 torpedierte
sie erfolgreich zwei feindliche U-Boote, während diese auftauchten
um ihre Nuklear bestückten Intercontinentalraketen abzufeuern. Am
nächsten Tag brach der Kontakt zur Columbia ab, ihr Schicksal ist
bis heute nicht geklärt. Man nimmt jedoch an das sie von feindlichen
Schiffen geortet und versenkt wurde. |

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Die dreizehnte Columbia war das Schwesterschiff des ersten Warp 5 Schiffs
der Sternenflotte, der Enterprise (NX-01), und wurde zu Ehren des Space
Shuttles Columbia benannt. Sie wurde als NX-02 von den San Francisco
Fleet Yards im Erdorbit gebaut und am 17.11.2154 unter dem Kommando von
Captain Erika Hernandez in Dienst gestellt. Aufgrund technischer Schwierigkeiten
mit dem Warptriebwerk ist die Columbia jedoch gezwungen vorerst im Raumdock
zu verbleiben. Mit der Hilfe des zeitweilig auf die Columbia versetzten
Chefingenieurs der Enterprise, Commander Charles Tucker, gelang es der
Besatzung schließlich das Schiff doch noch einsatzbereit zu machen.
Nachdem die Enterprise nach einer Sabotage durch ein klingonisches Enterkommando
nicht mehr in der Lage war ihr Warptriebwerk abzuschalten, und klar wurde
das nur Commander Tucker das Problem beheben konnte, führt die Columbia
ein riskantes Rendezvousmanöver mit der Enterprise durch, indem
sie die Warpfelder so überlappte, das beide Schiffe innerhalb eines
Warpfelds flogen. Dann konnte Commander Tucker relativ gefahrlos auf
die Enterprise „umsteigen“ und das Problem beheben. Im Anschluss
daran unterstützte die Columbia die Enterprise beim Vorstoß auf
die klingonische Qu’Vat-Kolonie. Bei dem folgenden Gefecht mit
einem Schlachtkreuzer der D5-Klasse und zwei Bird of Preys wurde die
Columbia kampfunfähig geschossen und musste anschließend für
vier Monate zurück ins Raumdock. Danach brach die Columbia zu einer
fünfjährigen Forschungsmission in den Tiefraum auf, während
der sie hunderte Sternensysteme erkundete und kartographierte. 2160 kehrte
sie zur Erde zurück. Im Jahr 2161 nahm die Columbia an den Feierlichkeiten
zur Gründung der Vereinten Föderation der Planeten teil, und
transportierte im Vorfeld einen Teil der Delegierten zur Erde. Noch im
selben Jahr wurde sie aufgrund der raschen Fortschritte in der Warpantriebstechnologie
als veraltet eingestuft, außer Dienst gestellt und im Erdorbit
stillgelegt. Heute wird die Columbia als Museumsschiff im Raumfahrtmuseum
der Utopia Planetia Kolonie, Mars ausgestellt. |

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Die vierzehnte Columbia war ein ziviles Fracht und Passagierraumschiff,
das von den Copernicus Fleet Yards auf Luna gebaut und am 06.09.2208
als S.S. Columbia in Dienst gestellt wurde. Während Ihrer Dienstzeit
führte sie etliche Versorgungsflüge zu abgelegenen Föderationskolonien
durch, bis sie im Jahr 2236 aus ungeklärten Umständen auf dem
Planeten Talos IV abstürzte. Einzige Überlebende des Unglücks
war das Besatzungsmitglied Vina, die von den Talosianern fortan als Sklavin
festgehalten wurde. Als die USS Enterprise (NCC-1701) unter dem Kommando
von Captain Christopher Pike den Planeten 2254 anflog, versuchten die
Talosianer weitere Menschen in ihre Gewalt zu bekommen um weitere Sklaven
zu züchten. Der Besatzung der Enterprise gelang es den Plan zu vereiteln,
und Talos IV wurde zur Sperrzone erklärt. |

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Die fünfzehnte Columbia war ein Scoutschiff der Hermes-Klasse, das
von den von den San Francisco Fleet Yards im Erdorbit gebaut Utopia Planetia
Fleet Yards im Marsorbit gebaut und am 22.08.2213 als USS Columbia (NCC-621)
unter dem Kommando von Commander Vladimir Reschkov in Dienst gestellt wurde.
Die Columbia wurde aufgrund Ihrer hoch entwickelten Sensoren hauptsächlich
für die Erkundung unbekannter Sternensysteme und für Aufklärungsmissionen
verwendet. Dabei wurde es niemals notwendig das die Columbia ihre Waffensysteme
einsetzten musste. Sie wurde über ihre Dienstzeit hinweg mehrmals
modernisiert und umgerüstet, aber im Jahr 2278 mit der größeren
Verbreitung der weitaus leistungsfähigeren Forschungsschiffe der Oberth-Klasse
endgültig als veraltet eingestuft und am 14.12.2278 außer Dienst
gestellt. Zunächst würde sie im Marsorbit eingemottet, allerdings
zwanzig Jahre später reaktiviert um als Trainingsziel für Photonentorpedos
verwendet zu werden. Der Rumpf der Columbia wurde am 21.05.2298 während
eines Übungsschießens in der Nähe des Mars durch multiple
Torpedotreffer zerstört. |

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Die sechzehnte Columbia war eine Fregatte der New Orleans-Klasse, die von
den von den Utopia Planetia Fleet Yards im Marsorbit gebaut und am 22.08.2343
als USS Columbia (NCC-60121) unter dem Kommando von Commander Sarah Mitchell
in Dienst gestellt wurde. Die Columbia wurde nach dreijährigem Einsatz
als Eskortschiff für Missionen des Diplomatischen Corps der Föderation
zum Patrouillendienst an der Romulanischen Neutralen Zone abkommandiert.
Am 26.09. 2349 wurde sie der sechsten Flotte zugeteilt und führte
in den kommenden Jahren mehrere Eskortmissionen durch unsichere Gebiete
durch. Am 05.11.23.2360 wurde sie zu den Utopia Planetia Fleet Yards
zurück beordert um sich der planmäßigen Modernisierung
der New-Orleans-Klasse zu unterziehen. Commander Mitchell wurde zum Captain
befördert und erhielt das Kommando über Sternenbasis 134. Nach
Beendigung der Arbeiten wurde die Columbia am 11.04.2361 der taktischen
Reserve der Föderationskernwelten zugeteilt, neuer Kommandant wurde
Commander Ricardo Klement. Die nächsten Jahre verbrachte sie im
Zuge dieser Einsatzparameter mit Patrouillendienst, bis die Borg Ende
Dezember 2366 ihren ersten Angriff auf die Erde starteten. Die Columbia
wurde beauftragt sich Admiral J. P. Hansons Kampfverband anzuschließen,
der bei Wolf 359 zusammengezogen wurde um das Borgschiff vor Erreichen
des Sektors 001 zu stoppen. Während der Schlacht am 01.01.2367 erlitt
sie bei ihrem ersten Anflug auf das Borgschiff einen Volltreffer, der
die Untertassensektion durchschlug, die Brücke ausschaltete und
die Kommandocrew tötete. Die Schiffskontrolle konnte erfolgreich
in den Maschinenraum transferiert und einige wirkungslose Phaser- und
Torpedobreitseiten abgefeuert werden, aber der Columbia wurden schließlich
beim zweiten Anflug auf das Borgschiff die Steuerbordwarpgondel und beide
Impulstriebwerke weggeschossen. Sie trieb noch vier Minuten Manövrierunfähig
im All, bevor ihr Warpkern kollabierte und sie von der resultierenden
Explosion zerstört wurde. Von den ursprünglich 290 Besatzungsmitgliedern überlebten
27, denen es gelang rechtzeitig eine der Rettungskapsel zu erreichen.
In der Schlacht bei Wolf 359 wurden gingen neben der Columbia weitere
38 Schiffe der Sternenflotte verloren, über 11.000 Frauen und Männer
fanden den Tod. |

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Die siebzehnte Columbia ist ein Eskortschiff der Defiant-Klasse, das in
den Antares Fleet Yards im Orbit um Antares IV gebaut und am 17.11.2379
in Dienst gestellt wurde. Sie war eines der beiden Schiffe der Defiant-Klasse
die Mitte 2379 von Commodore Martin Quintus, dem Kommandanten der Starbase
Omega angefordert wurden um das Verteidigungsgeschader der Sternenbasis
zu verstärken. Das zweite Schiff, die USS Archon (NCC-83086) wurde
nur eine Woche nach der USS Columbia in Dienst gestellt – im Anschluss
daran wurden beide Schiffe mit einer Rumpfbesatzung zur Omega überführt.
Als klar wurde das die Sternenflotte einem weiteres Schiff den Namen
Columbia zugedacht hatte, setzte sich Captain Hohiro Tanaka, einer der
Leitenden Ingenieure der Antares Fleet Yards dafür ein das die neue
Columbia zur Ehren des Schiffes das bei Wolf 359 zerstört worden
war die Alte Registrierung NCC-60121 erhalten sollte. Tanaka hatte auf
der letzten Columbia als Chefingenieur gedient und zu den wenigen Überlebenden
gehört. Seiner Eingabe wurde entsprochen, allerdings wurde darauf
verzichtet die Registriernummer um das eigentlich übliche A zu ergänzen.
Nachdem die USS Columbia (NCC-60121) die Starbase Omega erreicht hatte,
wurde sie dem Kommando von Lieutenant Commander Rose O’Connel unterstellt
und in das Verteidigungsgeschwader der Sternenbasis eingegliedert. Zu
den Aufgaben der Columbia gehörte dabei neben dem Schutz von Nachschubkonvois
vor Übergriffen der Schwarzen Hand hautsächlich die Patrouille
des umgebenden Raumgebiets. Als im Frühjahrs 2380 die Spannungen
zwischen dem Romulanischen Imperium und der Föderation zunahmen,
wurde die Columbia in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt und an
die Romulanische Grenze verlegt. Der Konflikt spitzte sich zu als Föderation
und Romulaner am 25.04.2380 ihre Botschafter abberiefen und die Flottenpräsenz
entlang der Grenzen massiv verstärkten. Nachdem Commodore Qunitus
erklärt hatte das Starbase Omega in dem kommenden Konflikt zwischen
Föderation und Romulanern neutral bleiben würde, und sich für
unabhängig erklärte, erhielt die Columbia den Befehl sich Admiral
Georg Franklins dritter Flotte anzuschließen, die den Auftrag erhielt
die Starbase Omega, notfalls auch mit Gewalt, in die Sternenflotte zurück
zu hohlen, da sie bei einem Krieg mit den Romulanern dringend als Flottenstützpunkt
benötigt wurde. Am 11.05.2380 wurde die Sternenbasis von der dritten
Flotte eingeschlossen. Eine Schlacht schien zunächst unausweichlich
und die Columbia hatte bereits den Angriffsbefehl erhalten, der jedoch
in letzter Sekunde zurückgenommen wurde. Admiral Franklin und Commodore
Quintus einigten sich schließlich auf Diplomatischem weg und die
dritte Flotte wurde zurück an die Romulanische Grenze verlegt, wo
sie einem gewaltigen Kampfverband der Imperialen Flotte gegenüber
stand. Anfang Juni konnte der Konflikt mit deb Romulanern beigelegt,
der drohende Krieg abgewendet und die Flottenpräsenz an den Grenzen
aufgelöst werden. Die Starbase Omega wurde kurz wieder dem Kommando
der Sternflotte unterstellt und Columbia dem Geschwader der Omega zugeteilt.
Die nächsten Monate verbrachte sie wieder mit Patrouillendienst,
wobei sie den Großteil der Zeit im Dock der Sternenbasis verblieb.
Im Januar 2381 nahm sie gemeinsam mit Kräften der Romulanischen
Flotte an einer als geheim eingestuften Operation gegen eine Einrichtung
der Schwarzen Hand teil. Mitte 2381 entschied der Kommandostab der Starbase
Omega das sie aufgrund der veränderten Einsatzlage ein weiteres
Multimissionsschiff benötigten, das einige der Aufgaben von Commodore
Quintus Flaggschiff, der USS Artemis (Artemis-Klasse), übernehmen
könnte. Als die Anfrage beim Sternenflottenkommando nach einem Schiff
der Intrepid-Klasse verweigert wurde, entschied man sich schließlich
die Columbia gemäß einem vom Chefingenieur der Omega, Lieutenant
Commander Reginald O’Santor, entwickelten Plan von einem reinen
Kriegsschiff zu einem Multimissionsschiff umzurüsten. Die Arbeiten
begannen am 15.08.2381 und wurden in der Flottenwerft der Omega vorgenommen.
Kommandantin O’Connel wurde zum Commander befördert und erhielt
das Kommando über die Fregatte USS Sentinal (Merced-Klasse), ihr
erster Offizier Lieutenant Dorian Allenby wurde zum Lieutenant Commander
befördert und half bei der Umrüstung, die restlichen Besatzungsmitgliedern
der Columbia erhielten andere Aufgaben und wurden versetzt. Am 16.01.2382
wurden die Arbeiten beendet und Lieutenant Commander Allenby erhielt
offiziell das Kommando. Am 21.01.2382 brach die Columbia, die aufgrund
der erweiterten Missionsparameter nun offiziell als „Korvette“ klassifiziert
wurde, zum ersten mal ihren neuen Besatzung zu einer Mission auf. Die
Admiralität ist sich sicher dass das neue Konzept eines kleinen
Mehrzweckschiffes erfolgreich sein wird, daher ist anzunehmen dass die
USS Columbia NCC-60121 nicht das einzige Schiff der Defiant-Klasse bleiben
wird, das entsprechend umgerüstet wird.
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